Von Leistungfrust zur Leistungslust?

Motiviert war ich bis in die letzte Haarspitze in den vergangenen Monaten seit meiner Operation am Nabelbruch. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. So wuchs die Leistung und so schwanden die Kilos. Ein erster Laktattest im Dezember bestätigte mir dies, meine Maximalleistung war nicht schlechter als im Frühjahr und IANS und Schwellenleistung deutlich verbessert. So durfte es gerne weitergehen. Trainingstechnisch konnte ich das Level mit 60-70 Stunden im Monat halten (Vgl. Trainingsrückblick Januar, Februar), im März mit einem Trainingscamp zu Hause (Bericht folgt) sogar ausbauen. Nicht ganz ausgeruht war mir vor dem Re-Test am Samstag schon etwas mulmig. Aber eigentlich nur im Hinblick auf meine Abbruchsleistung, weniger auf eine wesentliche Verbesserung an IANS und FTP Schwelle. Es kam aber ganz anders. Am

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For the love of mud

Ein Film über Cyclocross von Benedict Campbell. Das Warten hat ein Ende und Benedict Campbells vierter Film ist verfügbar. For the love of mud bringt den Zuschauer in die Welt des belgischen Volkssports Cyclocross. Woche für Woche säumen Tausende Zuschauer die Sportstätten, um ihre Helden anzufeuern. Die extremen Wetterbedingungen vom Spätherbst bis in den Tiefen Winter Sorgen für zum Teil grausige Streckenverhältnisse mit meterlangen Schlammlöchern. Doch die wahren Helden des Sports trotzen diesen Zuständen und bekommen die Anerkennung des Publikums. Eine sehenswerte Dokumentation über eine Sportart, die in Deutschland leider viel zu wenig Beachtung erfährt. Der Trailer: Genre: Dokumentation Action + Abenteuer Dauer: 1 Stunde 28 Minuten For the love of mud kaufen – Stream/Download bei Vimeo.com für 12,99€ For

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Strava My Routes im Test

Seit dem ich meine Trainingsumfänge erhöht habe, musste ich mich auch von einem Teil meiner Hausstrecken verabschieden bzw. diese verlängern. Natürlich hätte ich die Strecken einfach nach Gefühl verlängern können, macht das Training aber nur unnötig komplizierter. Für ein zielgerichtetes Betreiben von Sport im Hinblick einer Leistungsverbesserung im Wettkampf (Friel 2012: 10) ist die Trainingszeit vorgegeben und die Trainingsstrecke an die Vorgaben angepasst. Und hier kommt Strava My Routes ins Spiel. Der webbasierte Routenersteller (Beta Version) von Strava ist selbsterklärend und nach Anmeldung bei Straka kostenfrei nutzbar. Die mögliche Strecke kann einfach zusammen geklickt werden und man sieht in Echtzeit wie sich die Länge der Strecke verändert, ein Höhenprofil kann ebenfalls angezeigt werden sowie die Strava Segmente in der Nähe

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#Transalp: Die Idee

Haste nicht Bock auf Transalp? So ähnlich aber in jedem Fall so direkt hatte ich die Frage von Tim in meinem Postfach. Zum ersten Mal 2013 nach meiner geglückten Premiere als Etappenrennfahrer bei der Trans Zollernalb. Transalp, ich? 600km statt 240km? 20.000 Höhenmeter statt schlappe 5000? Noch längere Anstiege, obwohl ich doch schon im Sauerland meine Probleme habe? Abgelehnt hatte ich nicht, zugesagt auch nicht. Und 2014 war zu früh, so viel stand fest. Erst sollte mit der BIKE Four Peaks, dem Nachfolger der Trans Germany, ein weiteres Etappenexperiment stattfinden. Immerhin hatte Tim bereits zwei Trans Germany Teilnahmen (2011, 2012) auf seinem Konto und fährt seit jeher Marathon Rennen auf der Langdistanz, während ich gerade die ersten Erfahrungen auf Mittel-

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Wissenschaft auf schmalen Reifen

Gestern habe ich die Videodokumentation Wissenschaft auf schmalen Reifen, Team Telekom 1997 als Frühstücksempfehlung unserer Facebookseite gepostet, heute Abend möchte ich auch unseren Blog Lesern die Dokumentation ans Herz legen. Dabei geht es weniger um das Thema Doping, was natürlich zu Recht immer wieder im Zusammenhang mit dem Team Telekom gebracht wird, sondern um beinahe nostalgisches Videomaterial mit Schwerpunkt auf technische Hilfsmittel in den 1990er Jahren. Es ist beinahe schon belustigend wie zum Beispiel die Ernährung/Verpflegung im Trainingslager auf Mallorca organisiert war, wie das Training aussah und wie wenig aus den vorhandenen Möglichkeiten von Leistungstest geschöpft wurde. Viele Hobby Athleten haben heutzutage schon bessere Grundvoraussetzungen nd sind trotzdem nicht schneller. Aus technisch-historischer Sicht ist natürlich die Präsentation von der Campa

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Trainingsrückblick Februar 2015

Auch als Familienvater geht das Training weiter, zwar muss man einiges anpassen und umstellen aber mit Verständnis der Frau und einer guten Zeiteinteilung ist alles machbar. Eine Ruhewoche und drei Aufbauwochen sorgten auch im zweiten Monat des Jahres für ein Pensum von über 60 Stunden und über 1000 Radkilometer. Weiterhin hatte das Rollentraining einen hohen Anteil am Gesamtumfang, ausschlaggebend waren nicht einmal die Temperaturen, sondern der überwiegend sehr kräftige Wind im Februar. Die wenigen Tage mit mässigen Wind konnte ich draußen prima nutzen, sowohl auf dem Rennrad als auch auf dem Mountainbike. Im Bkool Deutschland Rangking konnte ich meine Position an der Spitze in der Saison 2014/15 (Stunden, Kilometer, Sitzungen) weiter ausbauen und führe souverän das Deutschland Rangking an, weltweit

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Das Brot macht’s #coffeemeals

Man könnte meinen, dass ich nur frühstücke. Aber dem ist nicht so, trotzdem bekommt das Frühstück eine große Aufmerksamkeit. Bei mir beginnt in der Regel danach das Training, insofern ist die Mahlzeit auch aus trainingsmethodischer Sicht eine besonders wertvolle. Heute geht’s in der Serie #coffeemeals um’s Brot. Weizenmehl ist nicht gehaltvoll. Gluten sollen auch nicht so toll sein, wobei hier die Literatur und Ernährungswissenschaftler sich nicht  ganz einig sind. Industriellen Einfachzucker meide ich sowieso, gleiches gilt für diverse Sirupe. Und wenn man sich dann die Zutatenlisten in den modernen Backstuben anschaut, dann nimmt man kein Brot mehr mit. Was erwartet man auch bei einem Brotpreis von 1-2€. Ein richtiges Brot benötigt keine zugesetzten Enzyme, Zucker oder Weichmacher. Und ist zudem

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