11. Wilde Endert Marathon

Spätsommerlich ist das Schlagwort für den heutigen Tag! Bei spätsommerlichen Temperaturen und spätsommerlicher Form startete ich beim 11. Wilde Endert Marathon im Rahmen der Dr. Cannondale Sebamed MTB Challenge auf der Mitteldistanz (57km, 1200hm) in Büchel. Mit absolut Langschläfer tauglicher Startzeit von 11:30 Uhr. So klingelte der Wecker nicht wie üblich an Renntagen um 5:00 Uhr, sondern absolut wohlgesonnen um 06:45 Uhr. Spätsommerlich wohlgesonnen. Richtig voll war es heute mittag im Startblock, über 150 Fahrer trafen sich zum Mittelstreckenmarathon. 2013 schafften es bei 5° Grad Außentemperatur keine 100 Fahrer an die Startlinie. Und das bei strahlenden Sonnenschein und fast 25 Grad in der Sonne. Perfektes Wetter für das letzte Rennen der Saison. Büchel ist unweit vom Müllenbach Tal mit dem

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#STZ 2014: Schlammschlacht zur Final Stage

Ich bin wieder zurück aus dem Hohenzollernalb Kreis. Gestern ging die Sparkasse Trans Zollernalb mit der dritten Etappe von Straßberg nach Hechingen zu Ende. Bereits der frühe morgen sorgte für ein Motivationsloch, denn es regnete in Strömen. Na toll, beste Voraussetzungen für eine Menge Spaß. Nicht. Als wir in Straßberg ankamen sah man auch überall erst einmal Regenjacken. Zum Start zeigte sich der Hohenzollernalbkreis von seiner schönsten Seite und die Sonne strahlte auf die 500 Mountainbiker, die den Start kaum noch erwarten konnten. 72km, 1500hm standen auf dem Programm der Abschlussetappe. Fast schon gemütlich rollten wir entlang des Radwegs zurück nach Albstadt. Das Feld blieb zusammen, was die Spitze für Selfie-Fotos nutzte. In Albstadt kam der erste Anstieg und das

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#STZ 2014: Viel Leiden während Stage 2

Königsetappe der Sparkasse Trans Zollernalb, 82km und 2200hm von Balingen zur Weltcupstation in Albstadt. Quälen, Qualen, quälen war das Motto der heutigen zweiten Etappe. Direkt vom Start weg gab es ein stetiges auf und ab, dabei waren die Anstiege länger und steiler als gestern. Mehr Frequenz und weniger drücken. Vom Start weg kam ich gut in Tritt und biss mich in einer Gruppe fest, aus der das spätere Podium der M4 Altersklasse bestand. Bei sonnigen 24 Grad war die Strecke wegen der andauernden Regenschauer über Nacht noch mehr aufgeweicht. Der vorausgesagte Regen blieb stattdessen aus. In den schlammigen Trails musste unsere Gesamte Gruppe dann auch eine Bodenprobe nehmen. Aber es ist alles gut gegangen. Anstieg nach Meßstetten, im Schnitt 12%

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#STZ 2014: Harte Arbeit während der 1. stage

Während vorne Stiebjohann (Team Bulls) den Sprint der Profis auf der ersten Etappe der Trans Zollernalb im Stadtzentrum von Balingen nach 1:55 Stunden gewann, kämpfte ich noch im Hauptfeld um eine gute Ausgangsposition in der Hobbyklasse. Bei sonnigen 24 Grad versammelten sich rund 500 Mountainbiker in Bad Imnau zum Start der Trans Zollernalb. 59km und 1100hm standen auf dem Programm. Über Nacht wurde die Strecke ordentlich aufgeweicht, so dass im Briefing auch auf die teils sehr rutschigen Verhältnisse hingewiesen wurde. Dies sollte sich gerade im letzten Drittel auszahlen. Um 14 Uhr ging es dann los. Die ersten aufsteigenden Kilometer liegen gut, ich musste nicht in den roten Bereich und hielt mich wacker in eine der vorderen Gruppen. Erst nach 11km

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#STZ 2014: Schneller sein als letztes Jahr

Für die Sparkasse Trans Zollernalb 2014 kann es nur ein Ziel geben: Schneller sein als letztes Jahr. Die erste der drei Etappen von Haigerloch nach Balingen ist sehr schnell. Für die 59km benötigte ich im vergangenen Jahr 2:30h. Unterbieten klingt erst einmal schwierig, ich werde es sehen. Am Samstag ist für eine Verbesserung mehr Potenzial vorhanden. Die 82km lange Königsetappe von Balingen nach Albstadt mit über 2200hm beendete ich in 4:13h. An die vier Stunden Marke zu kommen ist ein Ziel und könnte die Gesamtplatzierung deutlich verbessern. Am Sonntag wird die Etappe nicht wie im vergangen Jahr in Albstadt sondern in Straßberg gestartet. Das bedeutet ein paar mehr Kilometer für uns Fahrer. Wir fahren erst zurück nach Albstadt, um dann

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#STZ 2014: Anreise & Unterkunft

Jetzt wird es ernst. Während sich Jens Voigt auf seinen Stundenweltrekord vorbereitet, begebe ich mich auf die Reise in den 450km entfernten Zollernalbkreis. Anders als im vergangenen Jahr wird es kein zentrales Headquarter für die vier Tage geben. Stattdessen werden wir bis Samstag in Balingen gastieren und dann mit der zweiten Etappe von Balingen nach Albstadt umziehen, um so die Wege vor Ort zu reduzieren für eine bessere Regeneration – hoffentlich. Begleitet werde ich dieses Mal leider nicht von meiner liebsten Chefbetreuerin, sondern von meinem guten Freund Peter. In Balingen erwartet uns eine Ferienwohnung etwas dezentral von der Ortsmitte. Da der Start in Haigerloch am Freitag erst mittags ist, hat sich diese Variante durchgesetzt. Die Fahrtzeit von 30min ist vertretbar,

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Eurosport Tag des Radsports

Jens Voigt wird morgen um 19 Uhr versuchen den Stundenweltrekord von Ondrej Sosenka (CZE) im Velodrome Suisse in Gretchen zu knacken. Es gilt 49,700km aus dem Jahr 2005 zu schlagen, eine anspruchsvolle Aufgabe. Immerhin konnten die Rekorde immer nur um wenige Meter verbessert werden. Jens Lebensmotto “Shut up legs” wurde kurzer Hand in “Shut up hour” geändert. Eurosport ruft zu diesem Anlass den Tag des Radsports aus und sendet ab 08:45 bis zum Ende der Live-Übertragung um ca. 20:30 Uhr Radsport pur. Jens Voigt beendete vor wenigen Wochen seine aktive Karriere als Straßenradfahrer. Weniger seine Siege, sondern seine Art Radsport zu betreiben wird in Erinnerung bleiben. Jens war im Peloton quasi zu Hause und seine Siege gewann er meistens durch

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