BIKE Four Peaks 2. Etappe

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Fast lustlos, müde und motivationslos ging es nach Lofer. Nach dem schwachen Finish gestern war die Hoffnung gering, auf der Kaiseretappe mit dem langen Schlussanstieg hinauf zur Ehrenbachhöhe, Boden gut zu machen. Aber manchmal funktioniert halt doch die vorher zurecht gelegte Taktik.

Frisch war es heute morgen und feucht aber zumindest kein Regen. Neue Bremsbeläge warteten auf ihren Einsatz, wenn es auch bis zum Fleckalmtrail eine Weile dauern sollte…

Vom Start weg ließ ich es ruhig angehen und blieb im ersten Anstieg weit weg von der Maximalleistung. Mit den Gedanken immer einfach in Sankt Johann auszusteigen, kullerte ich hinauf zum Waidringer Höhe. Oben machte es dann Spaß auf der kurvenreichen Schotterrabfahrt Gas zu geben.

Ich schloss zur richtigen Gruppe auf, die mich die nächsten 25km über St. Jakob und St. Johann zog und der Spaß und die Freude waren wieder da, das Bikerherz zurück. Die Steigung in Oberndorf nutzte ich zum Angriff, um mich dann in der Abfahrt von der Gruppe abzusetzen und den Vorsprung im steilen Schlussanstieg zu verwalten. Hat einigermaßen geklappt, jedenfalls konnte ich kurz vor dem Ende der langen Steigung die Gruppe größtenteils wieder stellen. Da hab ich gut mit den Kräften hausiert

Dann folgte der letzte Kraftakt in Form des Sahnehäubchens Fleckalmtrail. Der Wahnsinn. Direkt am Anfang konnte ich ein paar Positionen gut machen. Danach bildete sich eine lange schiebende Schlange, deren Anfang ich im schieben beim Gegenanstieg übersprintet habe. Ich beim schieben!

Im zweiten Teil war mehr Platz und die wenigen schiebenden Fahrer machten lieb Platz. Und trotzdem verlangte der Trail, der durch den nächtlichen Regen völlig aufgeweicht war, einem alles ab. Als 199. konnte ich trotzdem in der Enduro Wertung gut punkten.

Nach 5:05h und fast 3000hm erreichte ich dann total zufrieden das Ziel. 413. Overall, fast 100 Plätze besser. Dazu ordentlich Druck auf dem Pedal gehabt und sogar bergauf einen guten Tritt gezeigt. 10min schneller als meine Zielzeit unterstreichen das Ergebnis. Ohne Stau wäre auch eine Zeit unter 5h drin gewesen aber diesen Nachteil hatten alle.

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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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