BIKE Four Peaks – Ein Fazit

Fast zwei Wochen liegt die BIKE Four Peaks hinter mir und ein Etappenrennen, dass ich auf keinen Fall missen möchte. Das Rennen in den Alpen hat mir Mountainbiken noch einmal aus einer anderen Perspektive gezeigt und viel Eindruck hinterlassen. Das es am Ende nicht über Platz 446. hinaus gereicht hat, zeigt auch wie dicht das internationale Teilnehmerfeld in der Mitte der Hobbysportler besetzt war. 19 Stunden und 11 Minuten habe ich für die vier Etappen von Leogang über Lofer, Kirchberg und Neukirchen nach Kaprun benötigt. Nach einem schwachen Start habe ich mich im weiteren Verlauf des Rennens von Platz 500 (246. Men) auf Platz 446. (230. Men) vorgearbeitet. Das beste Ergebnis erreichte ich auf der Kaiseretappe von Loser nach Kirchberg

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BIKE Four Peaks: Bachler Trail

Man hört schon den Sprecher im Zielbereich von Kaprun, ehe man auf den sechs Kilometer langen Schlussanstieg (650hm) hinauf zum Maiskogel abbiegt. Belohnt wird man mit dem fünf Kilometer langen (600hm) Bachler Trail. Wundervoll! Der Bachler Trail zum Abschluss der BIKE Four Peaks. Kurvenreich mit vielen Sternchen, nicht zu steil aber trotzdem nie langweilig. Mit Verkehr wird der Trail durch das viele Bremsen sehr unangenehm und geht an die Substanz, die verschiedenen Lichteinflüsse sorgen dafür, dass man nicht immer die optimalen Bremspunkte sieht. Mir hat der Trail sehr gefallen.

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BIKE Four Peaks: Wildkogel Trail

Der höchste Punkt der BIKE Four Peaks war der Wildkogel mit 2100m Höhe, kleinere Schneefelder inklusive. Der sieben Kilometer lange Trail bedeutet Fahrspaß pur, wenn auch wirklich jeder Muskel auf der Fahrtbeansprucht wird. 1200 Höhenmeter geht es hinab nach Neukirchen. Teilweise flowig über einen steinigen Pfad mit engen 180° Kehren, dann wieder starkes Gefälle mit Wurzeln oder extreme Steinstufen. Der Wildkogel Trail war mein Lieblingstrail der BIKE Four Peaks.

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BIKE Four Peaks: Fleckalm Trail

Der Fleckalm Trail hat es schon in sich. Glücklicherweise bin ich den Trail schon vor dem Rennen abgefahren und wusste, was dort auf mich zukommt. Im Rennen wurde der obere Teil komplett geschoben aber mit dem Gegenanstieg wird es dann besser. Hier setzte ich zu einem Sprint an und konnte mich vor die Gruppe setzen und den unteren Teil (Enduro Wertung) fahren. Steilstücke mit Wurzeln, enge Kurven mit Stufen, flowige Highspeed Stücke. Hier bekommt jeder etwas geboten! Der Fleckalm Trail ist die schwerste Herausforderung der BIKE Four Peaks.

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BIKE Four Peaks: Lisi Osl macht Stau in Tirol

Der österreichische Forstfunk meldet Stau auf dem Obergaisberg, rund 800 Muntainbiker versperren den Weg hinunter zum Lisi Osl Trail. Es ist mit Wartezeiten von bis zu 20 Minuten zu rechnen. So ähnlich könnte ein Radiosender den Auftakt der dritten Etappe der BIKE Four Peaks angekündigt haben. Warmfahren auf der Rolle um 07.30 Uhr, damit man um 09 Uhr auch die Muskulatur auf der dritten Etappe sofort für einen vier Kilometersprint hinauf auf den Gaisberg (450hm) voll belasten kann. Soweit die Taktik, doch oben auf dem Gaisberg verstand ich die Welt nicht mehr, womit ich nicht der Einzige war. Um mich herum war die Stimmung einheitlich: Das ann doch nicht wahr sein! Also erst einmal die Handy-Kamera ausgepackt und das ganze

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BIKE Four Peaks: Super Kompensation und Erkältung

Eigentlich wollte ich euch ja schon längst meine Anekdoten, Erfahrungen und Eindrücke zum BIKE Four Peaks Rennen in Österreich geschildert haben. Aber zuerst war ich einfach nur müde, dann schlapp und am Ende erkältet. Das geschwächte Immunsystem hat nicht gerade mit Freude auf die Klimaanlage auf der Rückfahrt reagiert aber bei 38° Außentemperatur und acht Stunden Autofahrt waren die Alternativen äußerst gering. Langsam berappel ich mich wieder und kann am PC sitzen und die aufgelaufene Arbeit nachholen. Am Wochenende werde ich dann mit der Aufarbeitung des Etappenrennens beginnen. Versprochen! Die letzten Tage bestanden eigentlich in der Mehrzahl aus schlafen, schlafen und essen. Danach habe ich wieder geschlafen und dann gegessen bevor ich wieder geschlafen haben. Ein bisschen Arbeit hatte ich

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BIKE Four Peaks 4. Etappe

Geschafft. Obwohl die Beine heute kurz nach dem Aufstehen zu streiken drohten, kam ich auf der Schlussetappe von Neukirchen nach Kaprun ganz gut in Fahrt. Nach der neutralisierten Startphase über sieben Kilometer ging es in drei aufeinander folgenden Steigungen, die erste mit 3,8km und 380hm war die Längste. Ich kam gut hoch und konnte mich ganz gut in der Gruppe halten bzw. die kleine Lücken in den kurzen Abfahrten zu fahren. Auf dem langen Flachstück über 25km befand ich mich in einer ca. 30-köpfigen Gruppe, die ordentlich Tempo bolzte. In Kaprun hörten wir, wie Sauser als Gesamtsieger ins Ziel einfuhr, während wir zuerst die fiese (Ski-)Wiese und später den Maiskogel (700hm) hoch Kurbeln mussten. Der abschließende Bachlertrail mit Panorama Blicken

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BIKE Four Peaks 3. Etappe

Heute folgt nur ein kurzes Fazit, die Etappe hatte es in sich und verdient einen längeren Artikel. Kurz: Am ersten Anstieg alle Kräfte zusammen gezogen und ordentlich Druck gemacht, um im Lisi Osl Trail Vorsprung vor den langen Anstiegen heraus zu fahren. Blöd nur, dass dann VOR dem Lisi Osl Trail 20min Stillstand war, bis das Rennen in einem Neustart auf der Schotterabfahrt wieder aufgenommen wurde. Sowas habe ich noch nie erlebt. Auch der zweite Trail war nicht besser zu fahren und die Anstiege zum Stangenjoch und Wildkogel raubten einem alles. Die Belohnung war der Wildkogel Trail und was für eine! 1200hm bergab auf 9km. Platz 180. in der Enduro Wertung. Im letzten Teilstück, einem Steilhang, habe ich dann mein

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