Etappenrennen und Ernährung

Heute widme ich mich noch einmal in meiner BIKE Four Peaks Vorberichtserstattung einem etwas allgemeinerem Thema, welches immer wieder vielseitig diskutiert wird: Ernährung und Sport.

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Es gibt hunderte von Ernährungskonzepten, Diäten oder sportspezifische Besonderheiten, die für sich bestimmt alle mehr (Paleo Prinzip) oder weniger (Wurst Diät) funktionieren können, wenn man diszipliniert ist. Hier ist schon meine erste Schwachstelle gefunden, ich kann leckerem essen nicht widerstehen.

In Etappenrennen bekommt die Ernährung noch einmal eine besondere Rolle, soll sie nicht nur den Motor mit Energie versorgen, sondern auch noch zur Regeneration beitragen und möglichst schonend verdaut werden.

Eine besondere Rolle bekommt hier das Protein im Allgemeinen und diverse – daraus zu gewinnende – Aminosäuren im Besonderen. Als Veganer ist eine ausreichende Protein Zufuhr sowieso etwas schwerer zu erreichen, da große Mengen Protein fehlen. 20-25mg Protein pro 100 Gramm ist schon ein recht guter Nahrungswert in der veganen Ernährung aber nur eine Handvoll Lebensmittel bieten das.

Aber es sind nicht nur die Proteine, sondern es müssen auch genügend Kohlenhydrate konsumiert werden und es dürfen auch gesättigte Fettsäuren in den Körper. Bei 3000 verbrauchten Kalorien pro Etappe kann man sich ja selbst ausrechnen, was der Körper über Nahrung wieder aufnehmen muss, um weiter zu arbeiten.

Es ist also gar nicht verwunderlich, dass ich zum Beispiel bei der Trans Zollernalb eine Pizza ohne Käse aber mit viel Gemüse besser verstoffwechselt habe, als Nudeln mit Sojahack und Tomatensoße.

Für mich als Genuss-Esser hat so ein Etappenrennen auch einen kulinarischen Reiz, immerhin besteht der halbe Tag Usus essen und schlafen und wieder essen und noch einmal schlafen!

Und ihr so? Gibt es noch geheime Tipps für die super-duper Ernährung während eines Etappenrennens?

Veröffentlicht von

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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