Tour d’Energie 2014: Ein Rennbericht

Am Sonntag stand für mich die dritte Teilnahme an der Tour d’Energie in Göttingen an – das Rennen selbst feierte dieses Jahr seine zehnte Auflage. Dabei stand die Tour wetterbedingt unter etwas ungünstigen Vorzeichen. Gewitter und leichter Regen waren für den ganzen Sonntag angekündigt. Zum Glück bewahrheiteten sich die Vorhersagen nicht, es blieb während des gesamten Rennens bei kurzen Nieselphasen. Der Göttinger Wall war bereits um 9:30 Uhr teilgesperrt, so dass die Fahrt mit dem Rad zum Ziel gleich zum Warmfahren genutzt werden konnte. Nach den ersten Sprints waren die Beine noch schwer, lockerten dann aber noch gut auf. Um kurz vor Zehn dann zur Startaufstellung, um im A-Block der 46km-Strecke nicht ganz hinten zu stehen. Wie eigentlich bei allen

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Lüttich – Bastogne – Lüttich 2014

Um es auf dem Punkt zu bringen Grande Katastrophe. Und trotz aller Schmerzen, schrecklichen Erfahrungen und Defekte gab es auch genügend Momente zum Lachen und freuen. Und trotzdem fühlt man nicht so sehr die Tradition des Klassikers wie zum Beispiel bei der Flandern Rundfahrt. Dies liegt an vielen Einzelheiten. Schade, denn Tim fuhr extra für dieses Radsport Monument mit mir im Coffee & Chainrings Dress. Sportlich gesehen lief es für mich schlecht. Um nicht zu sagen miserabel. Starke Rückschmerzen führten dazu, dass Tim und ich kurzer Hand bei der ersten Verpflegung rechts abbogen und den kürzeren Weg zum Ziel nahmen und nicht wie geplant den langen Ritt durch Wallonien wagten. Doch auch auf der kurzen Runde war meine Leistung alles

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Lüttich – Bastogne – Lüttich Cyclo

Nach der Ronde van Vlaanderen und dem Skoda Velodom folgt mit dem nächsten Klassiker Lüttich – Bastogne – Lüttich Cyclo mein vorerst letzter Ausflug zu einem Rennrad Event. Der Abschluss ist gleichzeitig auch der Höhepunkt, denn mit 167km wartet meine bis heute längste Strecke auf mich. Die 2700 Höhenmeter, die uns Samstag im Weg stehen, versprechen auch alles andere als eine Flachetappe. Der Veranstalter hat auf Facebook bereits zur Einstimmung ein Video gepostet. Vielversprechend und ich spüre schon jetzt die Anstrengung in den Beinen. Da ich aber erneut von Tim begleitet werde, kann eigentlich nichts schief gehen. Mit seinen – extra für das Event ausgeliehenen – Berglaufrädern wird mich Tim an jeder Steigung hoch schleppen. Hoffentlich. Der genaue Streckenverlauf ist

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Radsport im Westdeutschen Rundfunk (WDR)

Der WDR Fernseh-Beitrag über die Radsportveranstaltung Rund um Köln am vergangenen Sonntag schlug in der Radsport Szene hohe Wellen. Voller Vorfreude schaltete man die Zusammenfassung des Rennens ein und bekam dann nicht einen Kilometer am Stück gezeigt, stattdessen wurde der Aufhänger Rund um Köln genutzt, um u.a. die Kölner Gastronomie zu bewerben oder alte Doping Geschichten wieder aufzuwärmen. Kurz nach der Ausstrahlung habe ich mich bereits auf Twitter zu der Zusammenfassung geäußert. Danke @WDR für eine Rund um Köln Zusammenfassung ohne einen Kilometer Rennen am Stück zu zeigen. Aber jetzt weiß ich wie man Spargel schält — Dan iel (@dankrei) 21. April 2014 Im Folgenden hat sich unser Gastautor Markus die Mühe gemacht und einen ausführlicheren Text zum Thema Radsport

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Rund um Köln: Skoda Velodom 100

Ein neues Kapitel in meinem Radsport Leben: Allein unter Rennradfahrern oder ein Blick über den Tellerrand. Was bietet sich da eher an, als eines der prestigeträchtigsten Rennrad Rennen in Deutschland? Fast 3.500 Teilnehmer versammelten sich am Kölner Rheinauhafen zum Skoda Velodom, um sich auf zwei Strecken Rund um Köln und dem Bergischen Land miteinander zu messen. Mittendrin konnte ich mit dem ein oder anderen Vorurteil gegenüber dem Fahrerfeld aufräumen, gleichzeitig aber den ein oder anderen Unterschied zum Mountainbike Sport ausmachen. Dank Tim war der Ausflug nach Köln zur 98. Austragung von Rund um Köln nicht ganz so allein. Relativ umambitioniert fanden wir uns am Ende des fast 900 Fahrer starken Feldes in Startblock C ein, Tim gab sogar seine bessere

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Ronde van Vlaanderen 2014

We did it (again)! Vor rund zwei Wochen fuhren Stefan und ich zum ersten Mal als Team bei der Flandernrundfahrt mit. Einem Tag vor der 98. Auflage des Frühjahrs Klassikers befuhren wir die legendären Passagen wie die Paddestraat oder die giftigen Anstiege Oude Kwaremont und Paterberg. Für Stefan war es die erste Teilnahme an der Ronde van Vlaanderen, deren Spirit er mit Sichtung der ersten Fahne förmlich aufsog und die Hellingen mit einem breiten Grinsen hinaufflog ohne zu Wissen, was ihn erwarten wird. Meine zweite Teilnahme bei dem Monument des Radsports begann ebenfalls voller Vorfreude. Kein Start alleine, über zehn Grad wärmere Temperaturen als letztes Jahr, keine Panne auf dem Hinweg und den Pinkstar als Komfort Geheimwaffe. Die Ronde van

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Alone against the Wind statt Saisonstart

Eigentlich wäre es jetzt Zeit über den erfolgten Saisonstart zu berichten und über die Strapazen beim SKS Kellerwald Bike Marathon wie es Jule oder Ralph taten oder – sehr lesenswert – Alexander Rebs. Nachdem ich in den letzten drei Jahren die Saison in Gilserberg mit dem Kellerwald Bike Marathon startete, entschloss ich mich kurzfristig zu einer Änderung in diesem Jahr. Das 80km Marathon Debüt musste einem weiteren Trainingsblock weichen. Vor ein paar Wochen konnte ich den Start in die Saison kaum erwarten und jetzt “Hilfe, Saisonstart“. Wehmut packte mich dann am Sonntag Abend als die ersten Fotos im Netz auftauchten. Dafür sorgte ich zu Hause für gute Trainingsbedingungen. Gegen den Schweinehund und vor allem gegen den Schweinewind ging es in

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Von Hasenglöckchen und Raps

Der Frühling präsentiert sich in diesem Jahr von seiner schönsten Seite. In kürzester Zeit färbte sich das Land von einem tristen grau in die schönsten Farben! Die Rapsfelder leuchten in gelb, in den Wälder ist es satt grün und hier und da findet man noch wirkliche Highlights in der Fauna der Umgebung. Während meiner heutigen Trainingseinheit habe ich ein paar Fotos um Hückelhoven geschossen. Die Rapsfelder prägen das Landschaftsbild und sorgen für einen schönen Kontrast im Ackerland der Jülicher Börde. Ein richtiger Augenschmaus ist jedoch der Hasenglöckchen Wald. Ein kleines Stück Wald zwischen Baal und Doveren, dass sich nicht nur durch einen schönen Trail auszeichnet, sondern im Frühjahr besonders durch die große Schar an Hasenglöckchen auffällt. Der “Wald der blauen

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