Sparkasse Trans Zollernalb 2013

Geschafft. Mit einem Puls von 191 ging es im Wiegetritt auf dem großen Blatt die letzten Meter hinauf auf den Schlossplatz von Hechingen. Ein schönes Gefühl durch das Spalier an Zuschauer zu fahren. Als 43. (Masters 1) bzw. 123 (Overall) beende ich zufrieden meine erste kleine Rundfahrt. Meine Ziele im Vorfeld waren eher klein, zu viel Neuland sollte mich erwarten. Die erste Etappe in einem soliden 20er Schnitt fahren, habe ich prima umgesetzt. Unter 11 Stunden Gesamtfahrzeit habe ich mit 09:40 Stunden ebenfalls unterboten. Und das Wichtigste: Es hat sogar an allen drei Tagen Spaß gemacht. Im Vorfeld habe ich meine Trainingsblöcke umgestellt sehr häufig fünf aufeinanderfolgende Trainingstage absolviert mit Umfängen in Rennlänge. Das hat mir bestimmt sehr geholfen, denn

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Sitzprobleme im Radsport

Die meisten kennen das Gefühl, eine never ending Story. Mal äußern sich Sitzprobleme als Knieschmerzen, mal als Rückenschmerzen oder Druckstellen oder Entzündungen oder oder oder. Oftmals lassen sich die Probleme schnell lösen und durch Anpassung des Rads (Vorbau, Sattel, Lenker) oder der Schuhe (Cleateinstellung, Einlagen) beheben. Aber leider ist dies nicht immer so. Meine mittlerweile nicht mehr ganz neue Trainerin Stefanie Mollnhauer möchte den Beschwerdebildern auf den Grund gehen und hat gemeinsam mit Dr. med. Florian Wenk von .sports :medical .:coaching einen Fragebogen erstellt und bittet nun aktive Radsportler um Mithilfe durch Feedback. Also ran an die Tasten und Mitmachen! Direkt zum Fragebogen. Bitte das Abspeichern des PDF Dokuments vor dem Versenden per eMail nicht vergessen. Sitzprobleme sind lästig, verkürzen

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Trans Zollernalb 3. Etappe

Bereits auf der Rolle am morgen hatte ich ein deutlich besseres Gefühl in den Beinen als am Samstag. Natürlich tat es überall etwas weh aber der Druck war zurück. Das Rennen hätte kaum besser laufen können, nach 70km und 1300hm erreichte ich den Schlossplatz in Hechingen nach 2:57h und erreichte damit als 121. (43. M1) der Etappe das Ziel. Auf der letzten Etappe der Trans Zollernalb fuhren wir von Albstadt nach Hechingen. Das Rennen begann ähnlich schnell wie auf der ersten Etappe. Überwiegend im Wiegetritt absolvierte ich die ersten 140hm auf der 2,1km Steigung. Es bildete sich eine achtköpfige Gruppe in der ich mich erstaunlich gut halten konnte. Auf der Ebene konnte ich im Wind das Tempo mitbestimmen und in

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Trans Zollernalb 2. Etappe

Die Angst vor der Etappe wurde bestätigt: 82 Kilometer durch den Zollernalbkreis von Balingen nach Albstadt mit fast 2300 Höhenmeter (statt der 1715hm nach dem Roadbook). Am Ende sprang Rang 148. heraus und 51. in der Masters 1 Wertung nach 4:13 Stunden Fahrzeit. Immerhin ein Schnitt von 19,3kmh über diese lange Distanz. Das Rennen ist schnell erzählt. Nach 30km musste ich die Gruppe von gestern ziehen lassen, nachdem ich einfach nicht den letzten Punch in die Beine bekam. Bis zum Ende verlor ich aber keine fünf Minuten auf Teile der Gruppe, aber herangekommen bin ich auch nicht mehr. Kurz davor überholte uns im Übrigen Stefan Sahm (Team Bulls), der nach Defekt noch bis zum Depot fuhr, 200m konnte ich im

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Trans Zollernalb 1. Etappe

Geschafft. Die ersten 59km und 1200 Höhenmeter liegen hinter mir, es lief überraschend gut und ich war nach exakt 2:30h im Ziel. Im sehr gut besetzten Teilnehmerfeld bedeutet dies aber trotzdem “nur” Platz 135 von 400 Startern und Platz 48. in der M1 Kategorie. Knapp 25 Minuten hinter dem Sieger beendete ich die erste Etappe von Haigerloch nach Balingen. Die Strecke war sehr einfach gehalten mit einem geringen Trailanteil, ein paar Wiesen und der Rest Bestand aus Asphalt, Wirtschafts und Forstwegen. Hoch und runter. Das macht die Strecke extrem schnell, 23,5 km/h im Schnitt ist für einen MTB Marathon schon recht ordentlich. (Leider ist die Rückfahrt mit in der Datei. Die erste Etappe endete nach 59km und 2:30h.) Durch den

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Sparkasse Trans Zollernalb 2013

Bisher habe ich Etappenrennen immer im Fernsehen oder im Internet verfolgt. Die großen Straßenrundfahrten, das Cape Epic, Trans Alp und was es da noch so alles gibt. Eine eigene Teilnahme hat mich immer gereizt aber die Selbsteinschätzung reichte nicht aus. Mit der Trans Zollernalb werde ich nun meine erste Erfahrungen sammeln. Über drei Etappen geht das Rennen durch die schwäbische Alb. 215km und 4000hm warten auf mich. Mit einer Ferienwohnung mittig zu allen Etappenorte gelegen und der besten Betreuerin auf der Welt steht dem Rennen organisatorisch nichts mehr im Weg. Die Wetteraussichten sind für den Herbst okay und es soll trocken bleiben. Fünf Tage vor dem Start steigt jetzt auch langsam die Aufregung. Noch zwei Trainingseinheiten ehe die unmittelbare Vorbereitung

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