Trainingsrückblick Juli

Endlich geht es wieder vorwärts. Viel zu spät eigentlich aber deswegen nicht weniger ausschlaggebend war der Trainerwechsel im Juni. Die Zusammenarbeit mit Bewegungsfelder war nie wirklich gut, von fehlerhaften Leistungsdiagnostiken bis hin zu fragwürdigen Trainingsplänen, so dass ich mich zu einem unüblichen Wechsel mitten in der Saison entschlossen habe.

Mit Stefanie Mollnhauer von Pro-Formance bin ich bisher sehr zufrieden, was sich auch in meinen Trainingsresultaten im Juli bemerkbar macht.

Neben den 27 Trainingsstunden im Urlaub, folgten weitere 34 Stunden zu Hause. Mit 61 Stunden und fast 1300 Kilometer habe ich auch direkt einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Und dabei fühle ich mich noch immer gut und keinesfalls völlig erschöpft, obwohl gerade die letzten Trainingseinheiten viel abverlangten.

Während ich im Urlaub nur das Mountainbike bewegt habe, wechselte ich zu Hause zwischen Rennrad und Mountainbike. Gerade die Abwechslung bringt neue Reize und Motivation. Mir macht es mittlerweile genauso viel Spaß über flowige Singletrails zu surfen oder mit dem Rennrad über ruhige Straßen hier im Hinterland zu pedalieren.

Acht Wochen vor dem Start der zweiten Saisonhälfte stand im Training der Formaufbau im Vordergrund. Viele lange Einheiten im Grundlagentempo, Kraftausdauer Intervalle um an meinem Defizit am Berg zu arbeiten und kürzere Intensive Trainingseinheiten. Insgesamt fuhr ich 24 Trainingseinheiten im Juli.

Der August kann kommen!

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2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ja, werde ich auch nicht dauerhaft erreichen. Aber 50 Stunden sollten es werden, als Mittelstrecken Pilot. Die Kilometer resultieren aus schönem Wetter und Windstille. In 3 Stunden kommen so 80km zusammen, das summiert sich dann. Allerdings bin ich in der ersten Monatshälfte auf dem MTB ja weniger Kilometer und mehr Höhenmeter gefahren. Insofern wäre mehr drin gewesen aber mir geht es ja nicht um möglichst viele Kilometer, sondern um möglichst gutes Training…

    Heute stehen drei wichtige Zeitziele im Bergtraining an. Ich bin gespannt, was geht. Aber erst einmal noch die letzten 3 Stunden arbeiten :)

  2. Nach deinen letzten Ergebnissen ist das doch erreicht. Dann muss man das nächste Ziel finden :-) ich erwarte von mir keine Bestleistungen aber zumindest Leistungsverbesserungen.

    • Die erwarte ich auch und “benchmarke” mich an mir selbst:

      Grafschaft 2013 soll schneller sein als 2012
      Zillertal 2014 soll schneller sein als 2013.

      Das ich ersteres erreiche, dürfte ziemlich klar sein – schließlich hatte ich letztes Jahr vor meinem ersten Marathon keion Training, ein sackschweres 26er Alu und keine Ahnung.

      Das Zweite wird spannend… aber auch da denke ich, dass ich dieses Jahr ja “nur” 3 Monate gezieltes Training habe und jetzt 12 bis zur nächsten Challenge…

  3. Richtig. Ich finde Strava im übrigen als Zeitmesser für bestimmte Strecken/Steigungen sehr gut als Darsteller der Entwicklung.

  4. Strava ist so lustig :D :D
    Und wirklich super zum Auswerten!
    Übersichtlich und einfach! Wie windest du denn den Unterschied zur Pro-Version? Lohnt das?

  5. Die Pro-Version hat schon ein paar tolle Funktionen, die aber im vollen Umfang nur mit einem Wattmessgerät nutzbar sind.

    Aber ich finde für mich die Option der “Weekly goals” (Wochenstunden oder Wochenkilometer) total hilfreich als Motivation und die individuellen Ziele bei den Segmenten, bspw. in X Tagen Segment Y in xx:xx Minuten fahren.

    Außerdem hat man als Pro-Mitglied eben in jeder Trainingseinheit mehr Auswertung. Wenn man seine Pulsbereiche eingibt, bekommt man eine prozentuale (und ebenfalls in Zeit) Aufteilung der Trainingseinheit. Gerade beim Fahrtspiel erkennt man so viel einfacher, ob man die Vorgaben umgesetzt hat.

    Wenn man Statistiken mag, ist das gut. Wenn nicht, dann kann man darauf verzichten.

  6. Ne habe ich nicht :-) Deswegen kann ich ja eben auch nicht alles Nutzen. Lieber ein neues Bike als eine neue Kurbel :D

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