Trainingsrückblick Juli

Endlich geht es wieder vorwärts. Viel zu spät eigentlich aber deswegen nicht weniger ausschlaggebend war der Trainerwechsel im Juni. Die Zusammenarbeit mit Bewegungsfelder war nie wirklich gut, von fehlerhaften Leistungsdiagnostiken bis hin zu fragwürdigen Trainingsplänen, so dass ich mich zu einem unüblichen Wechsel mitten in der Saison entschlossen habe. Mit Stefanie Mollnhauer von Pro-Formance bin ich bisher sehr zufrieden, was sich auch in meinen Trainingsresultaten im Juli bemerkbar macht. Neben den 27 Trainingsstunden im Urlaub, folgten weitere 34 Stunden zu Hause. Mit 61 Stunden und fast 1300 Kilometer habe ich auch direkt einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Und dabei fühle ich mich noch immer gut und keinesfalls völlig erschöpft, obwohl gerade die letzten Trainingseinheiten viel abverlangten. Während ich im Urlaub nur

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Schlüsseleinheiten im Training

Zuerst die Überwindung, die schon schweren Beine in Bewegung zu setzen. Dann die Anstrengungen in den intensiven Trainingsmomenten und zum Abschluss die pure Freude, dass man die Schlüsseleinheit nicht nur nach Plan durchgezogen hat, sondern sich am Ende auch richtig gut fühlt. Diese Erkenntnis hat bestimmt jeder Sportler bereits erfahren, der ein wenig nach Plan trainiert. Insofern passt das Thema Schlüsseleinheiten perfekt in unsere Reihe (MTB)-Training für Dummies. Aber was sind denn Schlüsseleinheiten? Jede Trainingseinheit ist wichtig und bringt einen Sportler weiter. Aber diese Schlüsseleinheiten eben ein bisschen mehr. Vielleicht weil die besonders viel von einem Abverlangen oder besonders lange sind oder neue Trainingsreize setzen. In meinem Fall war die Schlüsseleinheit meines ersten Aufbaublocks für die zweite Saisonhälfte am vergangenen

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100. Tour de France – ein Kommentar

Die Tour de France ist noch keine Woche zu Ende und schon wieder dominieren Dopingskandale in der Medienlandschaft. Wohlgemerkt nicht über aktuelle Dopingvergehen, sondern über Vorfälle von vor 15 Jahren. Immerhin fordert die UCI nicht zur Vernichtung dieser Proben auf, wie es die Fifa für die Dopingproben der WM 1998 in Frankreich tat. Der neue Dopingskandal ist ja gar nicht neu, denn das im Radsport Jahrzehnte lang flächendeckend gedopt wurde, dass ist ein offenes Geheimnis nicht zuletzt seit den Enthüllungen im Fall Lance Armstrong. Nichtsdestotrotz verliert die 100. Tour de France in der Nachberichterstattung an Wert, was sie gar nicht verdient hat. Trotz des großen Vorsprungs von Gesamtsieger Chris Froome (Team Sky) auf seine Verfolger und obwohl Peter Sagan (Liquigas-Cannondale)

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Hoch soll er Leben!

Coffee & Chainrings Mitbegründer Stefan feiert heute seinen 31. Geburtstag. Puh – ganz schön alt! Feiere schön, genieß das sommerliche Wetter und lass dich von den kleineren Gewittern nicht aus der Ruhe bringen! In diesem Sinne: Happy Birthday. Wie alt man geworden ist, sieht man an den Gesichtern derer, die man jung gekannt hat. – Heinrich Böll

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Tour de France Gap

Die Jubiläums Tour, die 100. Tour de France war eine Tour der Rekorde und historischen Siege. In einem Kommentar werden wir auch noch darüber schreiben aber heute genießen wir noch einen Tag der Emotionen über diese tolle Etappenrundfahrt mit ihren zahlreichen Höhepunkten. Ein Highlight was bisher weniger Beachtung gefunden hat ist der Sprung über das Fahrerfeld von Romain Marandet oder in Kurzform: Mountainbike meets Tour de France. Auf der EnchoRage Seite gibt es auch ein Making of zu diesem Video. Historisch ist in diesem Fall das erfolgreiche Ergebnis, denn bereits 2002 versuchte Dave Watson ebenfalls einen Sprung über das Tour de France Fahrerfeld. Er übersprang damals die Fahrer am Col du Galibier, stürzte aber bei der anschließenden Landung.

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Mountainbiken auf Hvar – epischer Abschluss

Mit knapp 80 Kilometer (1200hm) sollte der letzte Urlaubstag noch einmal eine wunderschöne Tour bieten. Richtung Humac, dort auf 440m hinauf mit Blick auf Sv. Nikola und dann hinab nach Pitve und weiter nach Jelsa. Von dort ging es dann mit einem weiteren langen Anstieg wieder zurück nach Virak. Um 7:30 Uhr ging es los und nach knapp 4:15 Stunden kann ich sagen, es hat sich gelohnt! Die Highlights der Tour habe ich in drei Bilder zusammengefasst. Eine weitere Galerie wird in der kommenden Woche folgen. Leider habe ich den Namen des heutigen Berges vergessen, der Blick Richtung dem Süden von Hvar ist dafür trotzdem sehenswert. Zu Beginn der Abfahrt wurde es richtig steil, kommt auf dem Bild nicht so

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Mountainbiken auf Hvar – Teil 3

Die Probleme beim Abstieg von Sv. Nikola und der Bienenstich waren schnell vergessen. Tags darauf ging es etwas kürzer aber mit höherer Intensität weiter. Der letzte dreier Block ist bereits angebrochen und so langsam geht es um eine Verabschiedung von Hvar. Doch bis es soweit ist, ist noch mächtig schwitzen angesagt. Im letzte Block von Sonntag bis Dienstag mit zwei Ausfahrten langen und einer intensiven Einheit kam ich ganz schön ins Schwitzen. Zwischenzeitlich stiegen die Temperaturen auf über 40 Grad. Am Montag in Jelsa zeigte mir der Garmin vorübergehend 45 Grad an. Doch das Wetter ist eher eine Motivation und bereitet mir weniger Probleme. Heute war ich bereits um kurz nach sieben unterwegs, um am Hausberg ein Kraftintervall zu fahren

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Mountainbiken auf Hvar – Sv. Nikola

Geplant war eine 30km lange Tour hinauf auf den höchsten Berg der Insel, einer Umrundung auf schönen Trails und eine tolle Abfahrt hinunter nach Sveta Nedjela und dann an der Küste entlang zurück nach Dubovica, wo ein Schwimmchen auf mich warten sollte. Nach der Auffahrt wurde aber alles anders. Der 5km lange Aufstieg war recht schön zu fahren, wenn auch mehrere steile Rampen sich in den Weg stellten und bei über 30 Grad kaum an entspanntes Fahren zu denken war. Als mich dann noch eine Biene oder Wespe am Kopf gestochen hat, fühlte ich mich hundeelend. In der Ferne war aber bereits das Kreeuz von Sv. Nikola auf 629m zu sehen und so beschloss ich weiter zu fahren. Mit Erfolg.

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Mountainbiken auf Hvar – Teil 1

Schöne Grüße aus Hvar an alle LeserInnen dieses Blogs! Der dritte Urlaubstag neigt sich dem Ende und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Hvar entpuppt sich in vielerlei Hinsicht als wahres Paradies, wenn man Einsamkeit und Ruhe sucht. Drei Touren mit dem Mountainbike habe ich bisher hinter mir. Zuerst habe ich mir die Südseite der Insel zwischen Bogomolje und Torac angesehen und die traumhaften Ausblicke entlang der Küste genossen. Der Anstieg von Torac hinauf nach Gdnij war bei über 30° dann die erste Herausforderung. Gestern ging es vom einem Ende der Insel, Sucuraj, zurück nach Virak per Rad, nachdem wir am Hafen eine leckere vegetarische PLatte gegessen haben. Heute folgte dann das erste Highlight beim Radfahren. Der Anstieg

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