Giro d’Italia 2013

Es ist wieder so weit! Die Zeit der Frühjahrsklassiker ist vorbei und die großen Rundfahrten beginnen. Ab morgen startet zum 97 Mal der Giro d’Italia in Neapel. In den kommenden drei Wochen warten auf 207 Profirennfahrer und Millionenzuschauer an der Strecke und am Fernseher 21 spannende Etappen mit insgesamt sieben Bergankünften.

Der Start in den Giro d’Italia erfolgt wie gewöhnlich erst einmal etwas ruhiger. Rund um Neapel heißt es für die Profis auf dem 130km langen Rundkurs langsam einrollen, ehe im Finale wahrscheinlich die Sprinter um den ersten Etappensieg und das begehrte Maglia Rosa kämpfen. Am Sonntag ist für die Topfavoriten der Gesamtwertung schon mehr Vorsicht geboten, denn im 17,4km langen Teamzeitfahren kann man bereits auf der zweiten Etappe wertvolle Sekunden verlieren. Am 11.05 auf der achten Etappe wird es beim Einzelzeitfahren über fast 55km den ersten Schlagabtausch geben, ehe dann nach dem ersten Ruhetag direkt die erste Bergankunft folgt.

Richtig spannend wird das Finale der Rundfahrt mit dem Bergzeitfahren auf den Polsa (18. Etappe), der 139km kurzen aber mit dem Passo di Gavia, Passo dello Stelvio und der Bergankunft Val Martello ziemlich deftigen 19. Etappe und tagsdarauf über vier schwere Bergen wie dem Passo Giau und der Bergankunft am Tre Cime di Lavaredo (20. Etappe).

Obwohl natürlich die Tour de France, gerade im Jubiläumsjahr 2013, das bekannteste und bedeutenste Radsport Etappenrennen der Welt ist, hat der Giro d’Italia, auch durch das attraktive Streckeprofil der vergangenen Jahre, aufgeschlossen und ist für mich derzeit vielleicht sogar die schönste der drei großen Rundfahrten.

Alle Etappen, Karten, Höhenprofile und weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Giro d’Italia Homepage.

Morgen geht es los, Eurosport übertägt täglich und die erste Etappe bereits ab 14 Uhr.

Daniel

2006 bin ich zum Radsport gekommen und seitdem von dieser Sportart fasziniert . Anfangs als Mountainbike Tourenfahrer unterwegs, kam ich schnell zum ersten Mountainbike Rennen, zum Leichtbauwahnsinn und erhöhtem Trainingsaufwand. Wegen der Befindlichkeit, nicht wegen der Ergebnisse. Seit 2012 bin ich auch auf dem Rennrad unterwegs. Und es macht Spaß.

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