Held am Sonntag

Held am Sonntag ist eine passende Umschreibung für uns alle. Wir sind Helden am Sonntag. Genauso wie der Protagonist im Buch von Henri Lesewitz. Ich habe viele Parallelen zu mir gefunden und ich denke, dass sich dieses Gefühl bei vielen anderen Lesern auch eingestellt hat oder einstellen wird. Der Roman ist eine Empfehlung und sei jedem begeisterten Radsportler (oder denen, die es werden wollen) ans Herz gelegt. In dem Roman “Held am Sonntag” von BIKE-Redakteur Henri Lesewitz steht der Radsport im Fokus. Auf der Couch stellt Helmut* fest, dass ihm eine ganz schöne Plauze gewachsen ist und er blickt wehmütig auf seine tolle Radsport Zeit mit Kumpel Andi zurück. Bei einem netten Abend beschließen die beiden eine Teilnahme am Grand

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Dreifach oder Kompakt?

Die Rennräder stehen zwar – im Gegensatz zum Crosser – bis jetzt noch in der trockenen und schneefreien Wohnung, aber nach dem Trainingslager Ende Februar wird es dann auch wieder auf 23mm-Reifen auf die Straße gehen. Ende März steht schließlich die Ronde van Vlaanderen an. Während auf Mallorca ein Leihrad mit Dreifach-Kurbel zum Einsatz kommt – vermutlich keine schlechte Idee zu Saisonbeginn und bei unserem Trainingsrevier am Rand des Tramuntana-„Gebirges“ –, war ich bislang auf meinem Trainingsrad mit einer Kompaktkurbel und 11-25-Kassette unterwegs. Über den Winter habe ich nach einer Radvermessung bei Jens Claussen einige Umstellungen vorgenommen, so dass ich 2013 mein erstes Rennrad – ein Felt F5 – vor allem als Trainingsrad, und die Neuanschaffung des letzten Jahres –

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Tour d’Energie in Göttingen – 28. April 2013

Im letzten Jahr war die Tour d’Energie in Göttingen nicht nur mein Saisonauftakt, sondern auch mein erstes Rennradrennen überhaupt. Die Änderungen in diesem Jahr sind nicht wesentlich: zweites Rennen der Saison (das erste ist die Ronde van Vlaanderen) und drittes Rennen überhaupt… Auch die Strecke hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert, weder auf den 46km – die ich wieder fahren werde – noch auf 100km. Am Vortrag (27. April) gibt es wieder den „Prolog“ von Rosdorf nach Settmarshausen im Rahmen des SBZW-Zeitfahrcups. Ich überlege momentan noch, ob sich die Anschaffung eines Zeitfahraufsatzes für maximal drei Zeitfahren in der Saison lohnt, oder ob ich mich der Tatsache hingeben soll, dass auch zwei bis drei zusätzliche Stundenkilometer nur wenig am Ergebnis

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SKS-Rohloff MTB-Nordhessen-Cup 2013

Der SKS-Rohloff MTB-Nordhessen-Cup ist eine Mountainbike Rennserie mit zunehmender Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der drei wirklich ausgezeichneten Rennstrecken und der tollen Organisation der einzelnen Rennen. Von April bis August kann man sich alle zwei Monate mit anderen Fahrern im Norden Hessens messen. In diesem Jahr hat der Veranstalter einige Änderungen für die Gesamtwertung vorgenommen. Die Gesamtwertung Während in den letzten Jahren die unterschiedlichen Distanzen in seperaten Klassen mit ihren jeweils kumulierten Zeiten gewertet wurden, wird es in diesem Jahr erstmals ein Gesamtklassement geben, das distanzübergreifend ist. Je nach Klasse erhält der Sieger 100 Punkte (Langstrecke), 70 Punkte (Mittelstrecke) bzw. 40 Punkte für die Kurzstrecke. Nachfolgend bekommen die nächsten 30-40 Fahrer je nach Distanz am Ergebnis angepasste Punkte. Die komplette Punktetafel

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Tour Down Under 2013

Mit der 15. Tour Down Under startet der Straßenradsport in die neue Saison. Die Tour in Australien besteht aus sechs Etappen. Der morgige Auftakt in Adelaide, mit einem 50km langen Rundkurs Rennen, wird nicht gewertet. Im Fernsehen wird die Tour in diesem Jahr leider nicht übertragen. Die relativ kurzen und flachen Etappen der ersten Tage sind besonders für die Sprinterteams interessant. Die Deutschen Greipel und Kittel rechnen sich berechtigterweise Chancen auf Tagessiege aus, haben aber starke Konkurrenz insbesondere durch die australischen Sprinter Goss (Orica-GreenEdge), Renshaw (Team Blanco) und Sutton (Sky). Für den Gesamtsieg kommen Hügelspezialisten wie Weltmeister Gilbert (BMC) oder Boasson Hagen (Sky) in Frage, Vorjahressieger Simon Gerrans (Orica GreenEdge) könnte die Tour bereits zum dritten Mal gewinnen. In den

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Lance Armstrongs Doping Geständnis Teil 2

Der erste Teil des Interviews von Winfrey Oprah brachte keine wirklich neuen Erkenntnisse, ausgenommen Lance Armstrongs öffentliches Bekenntnis über seine jahrelangen Doping Praktiken. Der zweite Teil, des im Vorfeld viel zu stark aufgeplusterten Interviews, greift auch keine offenen Fragen auf und widmet sich eher den familiären Verhältnissen Armstrongs als den sportpolitischen Zusammenhängen. Lance Armstrong darf, ohne kritisches Hinterfragen, seine Lebenslangesperre wegen Dopings mit der Todesstrafe gleichsetzen und drückt gewaltig auf die Tränendüse, dass er mit 50 Jahren nicht einmal mehr den Chicago Marathon laufen dürfe. Oprah geht auch nicht weiter darauf ein, dass Armstrong nach wie vor beteuert ein sauberes Comeback abgeliefert zu haben, obwohl er auch 2009 weiterhin enge Bindungen zu seinen alten (Doping)Betreuern pflegte und Dr. Michele Ferrari

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Lance Armstrongs Doping Geständnis Teil 1

Was wurde im Vorfeld viel über dieses Interview zwischen dem geläuterten Lance Armstrong und Talkshowqueen Oprah Wimfrey spkuliert. Lance als Vorreiter einer neuen Anti Doping Bewegung, die der UCI kräftig gegen den Karren fährt. Folgende Gerichtsverfahren gegen die sportlichen Leiter und Verbandsfunktionäre. Wer jetzt wach blieb, um sich den ersten Teil des Interviews live anzusehen, wurde jedoch enttäuscht. Meine Entäuschung nicht so lange wach bleiben zu können, hielt sich jedenfalls heute morgen in Grenzen. Man hat nichts verpasst und der UCI Klüngel kann vorerst durchatmen. Trotzdem kam bei seinem Geständnis mehr, als seinerzeit von Jan Ullrich. Lance hat jemanden betrogen, nämlich eine Menge Menschen. Und gedopt hat er auch. Zudem war er als Teamleader in die Doping-Prozesse des Teams eingebunden.

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